Palais Heiligendamm – Ein neuer Anfang – Michaela Grünig (erschienen bei Lübbe)

Als Werbung gekennzeichnet, da vom Verlag zur Verfügung gestelltes Rezensionsexemplar.

Familie Kuhlmann ist aus dem lebhaften Berlin ins beschauliche Doberan bei Heiligendamm gezogen, um dort Anfang des 20. Jahrhunderts ein exklusives Hotel zu betreiben: das Palais Heiligendamm Weiterlesen

Zwei fast perfekte Schwestern – Michaela Grünig

Steffi und Lily sind Schwestern, wie sie unterschiedlicher nicht sein koennen. Meint man auf den ersten Blick. Lily war ein erfolgreiches Model, bis sie einen bekannten Regisseur kennenlernt und heiratet. Ihr Leben scheint perfekt, sie hat Geld, Schmuck, ist beliebt, kurz: sie hat alles, was man sich wuenschen kann. Steffi dagegen ist ewiger Single mit Pech in der Liebe, gut im Job als Lektorin aber voller Selbstzweifel und mit mangelndem Selbstvertrauen.
Bei beiden Schwestern aendert sich jedoch alles. Lily erwischt ihren Mann beim Fremdgehen und Steffi bekommt einen Lektoratsjob bei _dem_ Bestsellerautor schlechthin.
Das Buch wird abwechselnd von beiden Schwestern erzaehlt, sie wechseln sich kapitelweise ab. Man lernt beide sehr gut kennen, kann sich gut in beide hineinversetzen und hat das Gefuehl, beide schon ewig zu kennen. Auch die uebrigen Protagonisten sind sehr reell gezeichnet. Nicht immer herrscht eitel Sonnenschein, doch gerade das macht die Geschichte sehr spannend. Bis zum Schluss bleibt offen, ob und bei wem es zu einem Happy End kommt.
Ich habe den Roman in einem Rutsch durchgelesen (Schlaf wird eindeutig ueberbewertet) und habe mich an keiner Stelle gelangweilt oder nicht gut unterhalten gefuehlt. Ich habe mitgeliebt und mitgelitten, und auch mitgefiebert, als es zu den einzelnen Showdowns kam.
Michaela Gruenig ist wieder ein tolles Buch gelungen, das ich wirklich mit Genuss gelesen habe. Chapeau fuer diese Leistung.
Wer ein paar Stunden abschalten und in eine fantastische Geschichte eintauchen moechte, dem lege ich dieses Buch ans Herz.
Von mir gibt es fuenf wohlverdiente Sterne!

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schwestern

Nie wieder Blondinen – Michaela Grünig
Verena ist eine Schweizer Lehrerin vom Dorf. Bisher musste sie sich ihren Lebensunterhalt nicht selbst verdienen, schliesslich ist sie mit dem reichen Olaf verheiratet. Doch der will die Ehe beenden, nachdem er eine huebsche, junge Russin kennengelernt hat. Also muss Verena in Zukunft ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten – das tut sie ab sofort im Internat Schloss Waldenfels. Dummerweise entdeckt sie nach gerade mal zwei Wochen Taetigkeit im Internat eine Tote im Wald. Und dummerweise ist diese Tote eine Kollegin, die auch noch eines nichtnatuerlichen Todes starb. Zunaechst ist Verena die Hauptverdaechtige, doch schnell geraten viele anderen Personen ins Kreuzfeuer.
Michaela Gruenig hat – wie immer – einen wunderbar amuesanten, rasanten, spannenden und nicht mehr aus der Hand zu legenden Roman geschrieben. Zum Teil wirken die Protagonisten zwar etwas ueberzogen (ab und an wuerde man Verena gern mal schuetteln), aber insgesamt passt alles wunderbar zusammen. Vor allem die Zersplittertheit von Verena – zum einen das Dorfmaedchen und zum anderen die gern gewesene Schickeria-Zugehoerige – hat die Autorin toll ausgearbeitet. Man kann sich vorstellen, wie es Verena in verschiedenen Situationen ergeht. Aber auch die anderen Charaktere sind toll beschrieben, sie alle haben ihre kleinen Eigenheiten, die sie liebenswert (oder auch nicht) machen.
Die wenigen schwyzerdytschen Saetze konnte ich zwar z.T. nicht “uebersetzen”, sie sind aber fuer den Verlauf der Geschichte so unerheblich, dass das fuer mich kein Manko darstellte.
Mit viel Humor beschreibt Michaela Gruenig, wie Verena von der Hauptverdaechtigen zur Detektivin wird, die unbedingt den Moerder oder die Moerderin der Kollegin finden moechte.
Neben dem Krimianteil gibt es sehr viele humorvolle Stellen und auch die Romantik kommt in diesem Roman nicht zu kurz.
Wie bei bisher allen Buechern der Autorin habe ich mich wunderbar unterhalten gefuehlt, deshalb gibt es von mir 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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